Innovative Ingenieurs­kunst
Handwerk im Herzen

Unsere Abfüllflächen- & Abwassertechnik

Zu unseren Kernkompetenzen zählt die Planung, der Bau und die Installation von Abscheideranlagen für gefährliche Medien. Als WHG-Fachbetrieb betreuen wir umfassend Ihr Unternehmen von der Vorplanung bis zur Abnahme. Hierzu gehören die Herstellung von Abscheidern, Schächten, Wannen und Flächen mit bauaufsichtlicher Zulassung zum Auffangen von wassergefährdenden Flüssigkeiten sowie schnelle und preiswerte Sanierung mit vorschriftengerechten und bewährten Abdicht- und Fugensystemen oder GFK-Schachtkammern.

Benzinabscheider (Klasse II) und Koaleszenzabscheider (Klasse I)

Abscheider für mineralische Leichtflüssigkeiten nach DIN 1999-100/EN 858 Teil 1 und 2 bestehen in Fließrichtung gesehen aus den Funktionsbereichen Schlammfang, Ölabscheider bzw. Benzinabscheider, Koaleszenzabscheider und Probeentnahmeschacht.

Im Ölabscheider bzw. Benzinabscheider werden die mineralischen Leichtstoffe aufgrund ihrer geringeren Dichte zu Wasser vom Abwasser getrennt und steigen an die Oberfläche. Sie bilden dort eine Schwimmschicht, die bei entsprechendem Füllstand fachgerecht entnommen werden muss. Bei Koaleszensabscheidern lagern sich zusätzlich kleine Öltröpfchen, die nicht abgeschieden werden, an einem ölfreundlichen Trägermaterial an und vereinigen sich zu einem großen Öltropfen (Koaleszenz). Dieser löst sich, schwimmt auf und ist somit abscheidbar.
Vorgeschaltet wird dem Ölabscheider bzw. Benzinabscheider ein Schlammfang. Hier setzen sich die im Abwasser befindlichen Feststoffe wie Sand und Schlamm ab.

Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich Abfüllflächen und Abwassertechnik führen wir alle geforderten Prüfungen an Ihren Anlagen durch.
Gemäß der DIN 1999-100 in Verbindung mit der EN 858 Teil 1 und 2 müssen Leichtflüssigkeit und Fettabscheider nach DIN 4040-100 regelmäßig entleert, gewartet und auf Dichtigkeit überprüft werden. Wir erstellen für Sie alle notwendigen behördlichen Dokumentationen zu den gesetzlich geforderten Generalinspektionen. Einschließlich der Dichtigkeitsprüfung, die alle 5 Jahre (in Wasserschutzgebieten alle 2,5 Jahre) stattfinden sollte.


Wir bieten

  • Durchführung von Schulungen (mit Zertifikat), Einweisung in Betrieb und Funktionsweise der Anlage vor Ort
  • Monatliche und halbjährliche Überprüfung inkl. Führen Ihres Betriebstagebuches
  • Durchführung der Generalinspektion inkl. Sanierungsvorschlägen zur Dichtigkeitsprüfung, Entsorgung und Dokumentation
  • Instandhaltung der kompletten Anlage
  • Auslegungsberechnungen und Projektierung bei An- und Neubau
  • Erstinbetriebnahme und Abnahme aller bestehenden Anlagen

Sie wünschen weitere Informationen? Eine unverbindliche, fach- und termingerechte Beratung vor Ort?
Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns an umwelt@goehler.de!